Saturday, July 4, 2009

Oh nein, es hat das Besteck mitgenommen.......!

War ja auch seins, zugegeben. Was bleibt sind vier Gabeln und die Aufforderung an die Gäste, Löffel und Messer mitzunehmen. Goodbye Nicolas Kümmerling, hello Jonny Sonntag. Noch zweieinhalb Tage lang einen 20qm Parkplatz für's Rad in der Wohnung. Das übrigens heil geblieben ist, man glaubt es kaum, bis auf die Schaltung die ich eh nie benutzt hab. Kopf auch bis auf bereuts dokumentierte Platzwunde heil geblieben, übrigens, keine Gehirnerschütterung, keine bleibenden Schäden, lediglich vier Stiche derer Fäden ich mich gestern abend per Nagelschere und Pinzette so DIY-meets-Rambo-mäßig entledigt habe. Ziep ziep.
Die Hamburger Hälfte des Nutellabrötchens (hallo KKristof, goodbye Humorlinie) bequemt sich zur Stunde in die Hauptstadt zur Probe, bis dahin mal aufräumen, Bass stimmen, Team Dresch unf Furekaaben (aaargh, siehe Solemn League-Blog, Unwissender!) hören und an die miese aber trotzdem laut freundlichem Gravis-Servicemitarbeiter "innerhalb des Toleranzrahmens" liegende Verarbeitung des neuen MacBooks gewöhnen. Pfff.
Tschüß.

Friday, June 26, 2009

What did you do the night Michael Jackson died?


Depp. Echt jetzt. (Danke, Erik, für's rumbringen.) Beers and bikes don't mix.

Monday, April 13, 2009

Tag 28 - 13.04.

Packen. Die eiserne Disziplin in den Plattenläden macht sich bezahlt. Falls dem Flugzeug unterwegs das Kerosin ausgehen sollte, so liegt dies einzig und allein am Schwesinger Mane. OK. Ein Besuch bei Newbury Comics steht noch aus.
Die letzten Tage im Ticker:
- Record Hospital Fest (Little Lungs und Daniel Striped Tiger ganz gut, aber nicht so gut wie in Brooklyn, mit Cheeky eine ganz feine Entdeckung gemacht, L'antietam lame, Saddest Landscape grausam ohne wenn und aber, der Rest irrelevant)
- Regen
- Eisige Winde wenn kein Regen
- Grasshopper (Asian Vegan Restaurant, top)
- viel gelesen (M. Azzerad, "Our Band Could Be Your Life") und classic rock gehört
- mit dem Zug nach Salem, gefroren, Maple Soy Latte getrunken, das Haus mit den sieben Giebeln angeschaut, und zurück gefahren.
Bilder folgen. Oi.

Playlist:
"Paranoid" / "Cosmo's Factory" / "Angents of Fortune" / "Vs." / "The Punch Line" / "Marquee Moon"



Monday, April 6, 2009

Tag 21 - 06.04.

Regen in Frostburg. Mal sehen was auf Dans Rock im Dans Mountain State Park so geht. Vielleicht. Morgen dann zurück nach Boston. Zweiter Tag Macrock war übrigens super, vor allem Algernon Cadwallader, die Fahrt durch die Berge von Harrisonburg nach Maryland ebenfalls. Schade nur dass die "Scenic Views" lediglich Ausblick auf die Landschaft bieten, wenn das eigentlich Interessante halbverlassene Dörfer, niedergewirtschaftete Farmen und vor sich hin rostende Trucks sind.

Yesss.

Playlist:
Brainworms / The Gutter Twins

Saturday, April 4, 2009

Tag 19 - 04.04.

Fast forward: Ich sitze gerade im Budget Inn in Harrissonburg / Virginia, rund dreieinhalb Autostunden westlich vom Washington DC (wir haben allerdings wesentlich länger gebraucht because we took the scenic route - Shenandoah Skyline Drive). Warum? Weil wir zum Macrock sind und es im Budget Inn im Gegensatz zum Toyota Corolla von Hertz ein Klo und eine Dusche gibt. Macrock also: Brendan aus Frostburg getroffen bei dem wir ab Morgen ein paar Tage abhängen werden, Brainworms gesehen (top), Des Ark gesehen (auch top), Medications gesehen (over the top). Gleich dann Algernon Cadwallader usw.
Halb vorweg: ich kann zur Zeit keine Fotos hochladen. Wird nachgeholt.
Nun. Bis Mittwoch früh waren wir in NYC, haben Bagel in uns hinein gestopft, Platten- und Buchläden abgegrast, durch den Central Park flaniert (und dort von einem Squirrel angefallen worden), mit Daniel und Jan abgehangen, diverse Konzerte besucht (Gods & Queens, Obits) von denen das beste im Hausprojekt 538 Johnson Street war (Remainder, Little Lungs, Sinaloa & Daniel Striped Tiger). Mit Welch und Mikey von Remainder dann auch gleich Schlafplätze in DC klar gemacht.
Dort ersteinmal zu Sticky Fingers (vegane Bäckerei) und einen Chili Cheese Hotdog sowie Cupcake verputzt. Aaargh. Später zu Asylum und Fake Chicken Wings bestellt. Dazwischen Plattenläden, die eher allerdings enttäuschend waren. Am zweiten und letzten Tag DC festgestellt, das zwei Tage DC entschieden zu wenig sind, z.B. wenn man nach dem Smithsonian National Air and Space Museum (inkl. original Apollo 11 Mondlandekapsel, Perhing II Mittelstreckenrakete, etc.) eigentlich noch ins Hirshhorn Museum will. Kaffeetrinken, Cupcake-essen, Obama auf den Schreibtisch gucken und Houseshow (Layers/Quake, Purple Rhinestone Eagle, Pygmy Lush) besuchen waren dann aber auch noch auf dem Plan. Nächstes mal dann, nech. Und jetzt noch ein Tofurky-Bagel zum Spülwasser-Kaffee.

Tuesday, March 24, 2009

Tag 6 - 22.03.

Not much ausser beste Falafel ever bei Taim ("Tah-eem"), einem original israelischem Laden in Manhattan.

Tag 5 - 21.03.

Früh aufgestanden, die Ruhe in Midwood (Shabbat!) genossen und rüber mit der Fähre nach Staten Island, an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei. Auf dem Rückweg Panoramablick auf die Südspitze Manhattans. Volles Touristenprogramm also. Dann Brooklyn Museum (eher nur OK), dann eine Houseshow die wir nach einer Band wieder verlassen, da noch fünf weitere folgen und wir dann doch lieber auf Ari's Geburtstagsparty wollen.

Tag 4 - 20.03.

In Manhattan auf J und V getroffen sowie Hilke, die eben von der Westküste eingeflogen ist. Generation Records für OK befunden(aber nix gekauft), MoMA for free und ausgezeichnet gegessen bei Foodswings (vegan fastfood by punks in Williamsburg).


(Mojito Float - Mint Chocolate Chip Ice Cream & Lime Soda)

Tag 3 - 19.03.

Travel day. Regen von Boston bis kurz vor NYC. USS Nautilus plus dazugehöriges Museum = fett. Nuclear powered submarines all hail. Vor allem wenn der Schiffskoch niemand anderes als Ronald Reagan ist.



In NYC erst mal nach Bushwick zu Adam und Ari, wo Johannes und Verena die nächsten Tage verbringen werden, dann weiter zu Aunt Pat und Uncle Larry aka Hannas Verwandtschaft, wo wir bis Ende März wohnen werden.

Friday, March 20, 2009

Tag 2 - 18.03.

Und wieder rauf auf den Freedom Trail. North End aka Little Italy = European as fuck, architektonisch gesehen und auch sonst. Kleine enge kopfsteingepflasterte Gassen und brick houses. Noch ein Friedhof inkl. Revolutionsheldengräbern (Copp's Hill), ab über über die Charlestown Bridge, USS Constitution nicht so spannend (weil geschlossen), dafür Eis geholt (Marshmallow, Chocolate & Gingerbread). Dann die 275 Stufen im Bunker Hill Monument rauf und die Stadt von oben angeschaut. Fotostrecke hierzu, more or less -




Danach dann ab in die Orange Line (die U-Bahnlinien sind hier farblich gekennzeichnet), mit Verena und Johannes getroffen und zum MFA (Museum of Fine Arts) geschlendert. Eintritt normalerweise $17, heute jedoch gratis. Ziemlich müde geworden aber trotzdem noch eben diesen beiden hier hallo gesagt -


In Chinatown dann noch ins Vietnamesische Restaurant and then back home. Up tomorrow: Interstate 95 (...is nothing without you), USS Nautilus & Brooklyn, NYC.


PS: http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Boston,_Massachusetts_musical_groups

Wednesday, March 18, 2009

Tag 1 - 17.03.

Nach dem Frühstück laufen wir die 20 Minuten zur nächsten U-Bahn-Station durch Johannis Hood - lauter Holzhäuser, viele Kirchen und irgendwie ziemlich charmant amerikanisch. Super Wetter, lediglich etwas kühl, was hier für die Jahreszeit ziemlich normal ist. Etwa eine halbe Stunde später erreichen wir Boston Downtown, laufen durch den Common (den ältesten öffentlichen Park der Vereinigten Staaten) zu RadioShack und ich kaufe mir eine Digitalkamera. Hurra!


Boston ist historisch gesehen eine der interessantesten und bis heute einflussreichsten Städte Nordamerikas (welch Referatsbeginn). Dokumentiert wird dies unter anderem durch den Freedom Trail, den wir bis zur Faneuil Hall und zum Quincy Market verfolgen. Hier sieht man 4/5 der Reisegruppe neben der Park Street Church:

Passenderweise ist der 17. März hier auch bekannt als Evacuation Day, der Tag an dem die Britischen Truppen Boston verließen (damals, im Jahre 1776). Im Quincy Market futtern wir was, Arne knickt Jetlag-bedingt ein und muss mit Kaffee wieder aufgerichtet werden. Dann schauen wir noch eben zum Hafen hinunter und schmieden Pläne, am Ende unseres Trips per Fähre die vorgelagerten Inseln zu erkunden (vorausgesetzt, diese ist Anfang April wieder in Betrieb). Dann wird's schon kalt und dunkel und wir brechen wieder gen Medford auf, um später noch in einen anderen Stadtteil auf eine Houseshow zu fahren, statt uns in eine der anläßlich des Tages überfrequentierten Bars zu hocken.

Oben eine kleine Boston-Downtown-Impression. Ach ja, St. Patrick's Day. Hat etwas Herrentag-mäßiges, nur dass hier keine mit Bier beladenen Bollerwagen durch die Gegend gezogen, sondern allerlei alberne grüne Kopfbedeckungen (Filzhüte, Feuerwehrhelme inkl. Zapfhahn und Perücken z.B.) zu grünen Celtics- oder Red Sox- oder Guiness-Trikots aufgetragen werden. Eine recht anstrengende Jock-Veranstaltung inkl. am frühen Nachmittag besoffen durch die Gegend gröhlen.

Leider kommen wir zu spät zur Houseshow, die nicht erst um halb neun anfängt, sondern da bereits zu Ende ist. Damn. Werden von den Punks dort zu zwei weiteren eingeladen, sind aber an diesen Terminen eh nicht in Boston - schade, denn es schien dort ganz nett zu sein. Anyway, wieder zurück in die Willard Ave, noch ein wenig abhängen und dann ins Bett bzw. in den Schlafsack.

Tuesday, March 17, 2009

Departure/Arrival

Mit zuem linken Ohr aufgewacht und in Fuhlsbüttel noch eben Ohrentropfen gekauft, trotzdem wird der Landeanflug auf Amsterdam ziemlich unangenehm. 10 Höhenkilometer später gehts dann wieder, ich zappe mich durch die Classic Rock Kanäle von Northwest Airlines und freue mich über die gelungene Songauswahl ("Gemini Dreams" von Moody Blues - hammer, Yardbirds na klar ebenfalls top, John Mellencamp kann auch einiges) und ein solides The Who-Best Of. Dann noch "Slumdog Millionaire" geguckt (gut!) und dabei auf sehr sehr unglückliche bis blöde Art und Weise den Klinkenstecker meines Kopfhörers abgebrochen, zum Glück gabs Ersatz von NWA. Insgesamt die knapp acht Stunden Flug gut überstanden, der Anflug auf Boston jedoch wieder die Hölle für die Ohren (die übrigens jetzt während des Tippens, 15 Stunden später, immer noch zu sind.)
Einreise selbst recht easy, gegen 19 Uhr Ortszeit die Sachen in Johannis Camry gepackt und ab nach Medford (Vorort von Boston), denn dort wohnt der Herr Thrullinger und wir somit auch bis wir nach NYC aufbrechen. Noch null Spur von Jetlag. Ab zu Wholefoods (man denke sich irgendeine Biosupermarktkette in over-the-top-awesome, etc.) und dort gleich schon mal $14 gelassen. Vegan Chicken Salad rules und Guayaki Yerba Mate wird hier drüben mein Club Mate Ersatz. Keine Kohlensäure zwar, aber dafür weniger süß. Kommt ok. Nach dem Essen dann plötzlich ordentlich Jetlag und gegen 23 Uhr Ortszeit mache ich schlapp.
Jetzt erst mal Duschen und die anderen wecken, dann Digitalkamera (plus neue Kopfhörer) kaufen gehen und die Gegend auschecken.
(PS: Heute ist St. Patrick's Day.)

Saturday, March 14, 2009

Winterschlaf adé!

...Ostküste ahoi. (US-Ostküste, alright.) Zeit hier mal aufzuräumen, auszumisten und einzupacken. Übermorgen geht's los mit Arne, Hanna und Verena ab HH-Fuhlsbüttel über Amsterdam Schiephol nach Boston Logan International Airport. Dann mit dem Herrn Giovane Lambrate nach NYC, Carlo und den Bub treffen, Obits gucken und whatnot. Laut einigermaßen glaubwürdigen Quellen werden wir uns dort so schnell nicht langweilen, deswegen bleiben wir auch erstmal bis Ende des Monats dort. Eine Woche offen gelassen (DC? Montreal? Bermuda?), dann zum Schluss ein paar Tage Boston und schon sind 4/5 des Jahresurlaubes futsch. Tja. Einer der ersten Punkte auf der To-Do-Liste lautet übrigens "Digitalkamera anschaffen", und falls das klappt könnte es hier zumindest in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Bilder zu sehen geben, auch wenn ich zu faul sein sollte was zu schreiben.
Was bisher geschah: Weihnachten OK, Silvester OK, Mfg nicht so OK, Arbeit OK. Joah. G4 iBook geht den Weg aller G4 iBooks und das zu 3/4 fertige - ja, tatsächlich - Tourneetagebuch (damals, Oktober 2008, Solemn League & Kids Explode, lang ist's her) folgt. Ganz zu schweigen vom iPodfutter. Argh. Zwei Zoll kleinerer Ersatz dann dank Frau von Knopf. Thankfully I bow my head. (Bis dann in L, wa.) Eine Woche ohne Internet fühlt sich heutzutage fast wie Urlaub an. Crazy. Habe die Zeit unter anderem damit verbracht Kuchen zu backen. Geht!
Gute Konzerte in der Zwischenzeit: Vor und über allem Ponytail, gefolgt von den Charts als Band. Radio Burroughs außer Konkurrenz, bitte alle die großartige neue Platte kaufen, danke.
Apropos danke - wem auch immer für die zweite Erkältung innerhalb eines Monats. Bäh. Ich tippe stark auf die Kombination Scheißwetter und Fahrradfahren. No fun, but U-Bahn is even less fun. Soweit. Besser noch mal ein paar Minuten den Kopf zwischen Handtuch und Schüssel damit mir der Kopf nicht platzt, da oben in der Stratosphäre.

Playlist:
Algernon Cadwallader / Fugazi / Ted Leo